Louis, Lettres sur la certitude des signes de la mort, Où l’on rassure les citoy…

Louis, Lettres sur la certitude des signes de la mort, Où l'on rassure les citoy

Louis, [Antoine]: Lettres sur la certitude des signes de la mort, Où l’on rassure les citoyens de la crainte d’ étre enterrés vivans. Avec des observations & des expériences sur les noyés. Paris, Michael Lambert, 1752. Ca. 16,5 x 10 cm. VIII S., 376 S., (8) Seiten. Mit einer Kupferstich-Tafel. Ledereinband der Zeit mit Rückenschild und Rückengoldprägung.

Titelblatt mit Resten alter Besitzstempel und mit zwei kleinen Fehlstellen, sonst gutes Exemplar. Text auf französisch. Erste Ausgabe der Abhandlung über die sicheren Todesanzeigen, ein Thema, das im 18. Jahrhundert in einer großen Anzahl von Schriften abgehandelt wurde. Verfaßt von A. Louis (1723-1792), einem der bekanntesten französischen Mediziner. Er beschreibt u.a. die „Todeszeichen“ und benennt jene, die er für unfehlbar hält: die Totenstarre und die Schlaffheit des Auges – ein Abwarten der Fäulnis sei nicht nötig und zudem aus hygienischer Sicht gefährlich. Ausführlich auch (hierzu auch die Kupfertafel), wie mithilfe von Rauch, der in den Anus eingeblasen wird (entweder mit dem auf der Tafel gezeigten „Tabak-Beatmungsgerät“ oder notfalls mit einem Pfeifenröhrchen) Ertrunkene wieder zum Leben erweckt wurden. Der eingeblasene Rauch sollte das Opfer erwärmen und seine Atmung stimulieren.

EUR 350,-- 

Louis, Lettres sur la certitude des signes de la mort, Où l'on rassure les citoy
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